Adobe Photoshop ist die wohl bekannteste und beliebteste Bildbearbeitungssoftware überhaupt. Sie bietet eine Reihe von nützlichen Werkzeugen, die die Arbeit erleichtern und deren Tastaturkürzel man sich gut einprägen sollte. Hier die wichtigsten Photoshop Werkzeuge.
- Pfeil
Das Pfeilwerkzeug dient der Auswahl der Objekte auf der Arbeitsfläche. Mit einem Rechtsklick öffnet man ein Popup-Menü, mit dem man dann die gewünschte Ebene auswählen kann, mit der linken Maustaste kann man diese dann verschieben. - Freistellen
Mit dem Crop- oder Freistellen-Werkzeug können Sie einen Rahmen auf dem Bild aufziehen und das Bild auf diesen Bereich zuschneiden. - Hand
Mit diesem Werkzeug kann man einen Bildausschnitt eines herangezoomten Bildes auf der Arbeitsfläche verschieben, um einen anderen Bildausschnitt zu erreichen. Diese Funktion kann auch durch das Halten der Leertaste erreicht werden. - Auswahlrechteck
Dieses Werkzeug hilft Ihnen dabei, einen rechteckigen Bereich auf Ihrem Bild zu markieren, um diesen dann zu kopieren, zu löschen oder mit Farbe zu füllen. Bei gedrückter Shift-Taste wird die auswahl quadratisch. - Lasso
Das Lasso ist ebenfalls ein Auswahlwerkzeug, mit dem Sie Objekte einkreisen können, die beispielsweise keine einheitliche Struktur aufweisen. Man kann damit eine beliebige Auswahl treffen, - Zauberstab
Der Zauberstab wählt automatisch Bildbereiche aus, die eine ähnliche Farbe aufweisen. Dieses Werkzeug eignet sich gut dazu, Motive von einem gleichmäßigen Hintergrund freizustellen. - Pinsel
Der Pinsel ist eines der zentralen Elemente von Photoshop. Er hilft Ihnen beim Malen und lässt sich genau einstellen. Ihm können etliche Pinselspitzen, wie auch die Photoshop Brushes zugeordnet werden. Somit lassen sich erstaunliche Effekte erzielen. Zu erreichen ist der Pinsel auch über die Taste B. - Kopierstempel
Dieses Werkzeug ist ein große Hilfe bei der Bildretusche. Mit gedrückter Alt-Taste legen Sie einen Quellpunkt auf Ihrem Bild fest, den Sie dann durch Loslassen der Taste kopieren, und auf einer anderen Stelle im Bild einsetzen können. Somit können Bildbereiche mit anderen Bereichen aus dem Bild übermalt werden. - Radiergummi
Der Radiergummi dient, wie der Name schon ahnen lässt, dazu, Teile aus dem Bild zu löschen. Dazu muss einfach die Maustaste gedrückt werden und über den entprechenden Bereich gemalt werden. Somit werden die entsprechenden Pixel gelöscht. - Text
Mit diesem Werkzeug können Sie auf Ihrem Arbeitsbereich einen Text einfügen. Entweder wird ein einfacher Startpunkt durch Rechtsklick gesetzt, oder aber ein Textfeld aufgezogen, was für Layoutaufgaben von besonderer Bedeutung ist. Auch für einfache Anwender, die beispielsweise nur eine Foto für eine Fototorte mit Text versehen möchten, ist dieses Werkzeug leicht verständlich. - Pipette
Mit diesem Werkzeug könne Sie jede beliebige Farbe Ihres Bildes aufnehmen, welche dann automatisch als Vordergrundfarbe ausgewählt wird. - Lupe
Die Lupe dient zum Rein- und Rauszoomen im Bild. Durch einen Doppelklick auf die Lupe kommen Sie automatisch wieder zu ungezoomten Version Ihres Bildes.
Das Arbeiten mit Ebenen
In Photoshop werden Bilder in Ebenen erstellt und bearbeitet. Diese Ebenen sind vergleichbar mit transparenten Folien, die übereinander gelegt werden. Diese können dann einzeln bemalt werden und ergeben im Endeffekt ein ganzes Bild. Der Vorteil dieser Ebenen ist, dass Sie Ihr Bild im Nachhinein immer noch verändern können, ohne etliche Bearbeitungsschritte widerrufen zu müssen. Die Ebenen könne ganz bequem einzeln verschoben werden, deren Transparenz kann angepasst werden, Ebenen können miteinander kombiniert werden, ausgeblendet, oder einfach gelöscht werden. Dies erleichtert das Arbeiten ungemein. Würde man beispielsweise nur auf einer einzelnen Arbeitsfläche einen Himmel mit Sternen gestalten und irgendwann später feststellen, dass ein Stern nicht gefällt, müsste man alle Arbeitsschritte ab dem Einfügen des Sternes widerrufen, um diesen entfernen zu können. Mit den Ebenen allerdings kann jedem Stern eine eigenen Ebene zugeordnet werden und diese jederzeit verlustfrei ausgeblendet, verändert oder gelöscht werden.
Um nicht in einem Ebenenchaos zu versinken, können die Ebenen auch in Ebenengruppen angeordnet werden, um nicht den Überblick zu verlieren.
Desweiteren können die Ebenen auch beliebig angeordnet werden, um Objekte in den Vorder- oder Hintergrund zu rücken, und das zu jeder Zeit.
Ein ganz großer Vorteil sind auch die Ebeneneffekte, die im Gegensatz zu anderen Effekten non-destruktiv wirken. Diese können jederzeit verändert oder ausgeschaltet werden, ohne dass das Bild einen Qualitätsverlust oder ähnliches erleidet.